Wer heute eine Webseite, einen Blog oder einen Onlineshop betreibt, steht mit einem Bein oft unfreiwillig im juristischen Fettnäpfchen. Die Digitalisierung schreitet schnell voran, doch die Gesetzgebung – man denke nur an die DSGVO oder die ständig neuen Regelungen zu Cookies und Impressumspflichten – ist komplex und für Laien oft undurchsichtig.
Genau hier setzt eRecht24 an. In diesem Artikel schauen wir uns an, warum das Portal von Rechtsanwalt Sören Siebert zur wichtigsten Anlaufstelle für digitales Recht in Deutschland geworden ist.
Was ist eRecht24 überhaupt?
eRecht24 begann ursprünglich als Informationsportal rund um das Thema Internetrecht. Heute ist es eine umfassende Plattform, die Webseitenbetreibern, Agenturen und Shopbesitzern dabei hilft, ihre Online-Präsenz rechtssicher zu gestalten – und das ohne ein abgeschlossenes Jurastudium.
Das Ziel: Abmahnungen vermeiden und Rechtssicherheit schaffen.
Anzeige*Die wichtigsten Funktionen im Überblick
1. Der Impressum- und Datenschutz-Generator
Das Herzstück von eRecht24. Mit diesen Tools lassen sich rechtssichere Texte für das Impressum und die Datenschutzerklärung erstellen. Das Besondere: Die Generatoren führen den Nutzer durch einen einfachen Fragebogen. Am Ende erhält man einen Text, der exakt auf das eigene Business zugeschnitten ist.
2. DSGVO-Compliance
Seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist das Thema Datenschutz für viele ein Albtraum. eRecht24 bietet Checklisten, Tools zur Prüfung der Webseite und konkrete Anleitungen, wie man Tracking-Tools (wie Google Analytics) oder Social Media Plugins gesetzeskonform einbindet.
3. Projekt-Planer für Agenturen und Webdesigner
Besonders wertvoll für Profis: Agenturen können die Rechtstexte ihrer Kunden* zentral verwalten. Ändert sich die Rechtslage, informiert eRecht24 darüber, sodass die Texte mit wenigen Klicks aktualisiert werden können.
4. Webinare und Experten-Wissen
In der „eRecht24 Premium“-Mitgliedschaft haben Nutzer Zugriff auf exklusive Webinare, Video-Kurse und E-Books. Hier werden komplexe Themen wie das Urheberrecht bei Bildern oder die rechtssichere Gestaltung von Newslettern verständlich erklärt.
Für wen lohnt sich eRecht24?
- Blogger & Privatpersonen: Um sich gegen die Abmahnindustrie abzusichern.
- Selbstständige & KMU: Um professionell aufzutreten und rechtliche Standards einzuhalten, ohne ein Vermögen für Einzelberatungen beim Anwalt auszugeben.
- Agenturen & Webdesigner: Um den Kunden einen Mehrwert in Sachen Rechtssicherheit zu bieten.
- Onlineshop-Betreiber: Für spezifische Anforderungen wie Widerrufsbelehrungen und AGB.
Kostenlos vs. Premium: Was braucht man?
eRecht24 bietet viele Informationen und Basisfunktionen (wie einen einfachen Impressum-Generator) kostenlos an. Das ist super für den Start.
Wer jedoch eine gewerbliche Seite betreibt, sollte über eRecht24 Premium nachdenken. Der entscheidende Vorteil hier ist der Update-Service. Das Internetrecht ändert sich ständig durch neue Gerichtsurteile. Premium-Mitglieder werden sofort informiert, wenn ihre Texte angepasst werden müssen – ein beruhigendes Sicherheitsnetz.
Fazit: Lohnt sich der Einsatz?
Ein klares Ja. Eine einzige Abmahnung wegen eines fehlerhaften Impressums oder eines falschen Cookie-Banners kostet meist deutlich mehr als die Jahresgebühr für eRecht24.
Das Portal ersetzt zwar keine individuelle Rechtsberatung im Einzelfall, bietet aber eine extrem solide Basis für 99 % der gängigen Anforderungen im Netz. Es macht das Thema Recht für Nicht-Juristen greifbar und spart Zeit, Nerven und bares Geld.
Unser Tipp: Schauen Sie sich zumindest die kostenlosen Generatoren an, um die absoluten Basics Ihrer Website auf den neuesten Stand zu bringen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und stellt keine Rechtsberatung dar.